ANGELVEREIN BRUNSBÜTTEL E.V.

Historie

Am 27. Januar 1934 wurde der heutige "AVB" unter dem damaligen Namen "Angelsportverein Brunsbüttelkoog" durch 12 angelinteressierte Männer gegründet. Der Hauptzweck der Gründung bestand darin, die "Schwarzfischerei" zu unterbinden.

Der Reichsfischereischein (heute Fischereischein) war Voraussetzung für die Ausübung der Fischerei. Außerdem wurde die Mitgliedschaft im Reichverband Deutscher Sportfischer" verlangt.
Die Aufnahmegebühr betrug 1 RM (Reichsmark) und der Monatsbeitrag belief sich auf 50 Reichspfennige.

Das Hauptgewässer zur dieser Zeit war der "Kaiser-Wilhelm-Kanal" (heute Nord-Ostsee-Kanal). Dieses war auch nicht verwunderlich, denn der Kanal lag (und liegt) vor den "Toren" der Stadt Brunsbüttelkoog (heute Brunsbüttel). Eine separate "Kanalerlaubnis" war auch wie heute in der Gründungszeit erforderlich und betrug 1 RM.

Im Laufe der Zeit wurden aber auch Gewässer angepachtet (Braake, Josenburger Fleet), deren Pachtverträge bis ins heutige Jahrtausend noch exiztent sind.

1952 wurde beschlossen, eine Jugendgruppe in den Verein zu integrieren. Die Eintragung als "e.V." in das Vereinsregister erfolgte 1971.

Gerade in der Kriegs- und Nachkriegszeit erlebte der Verein "Höhen und Tiefen", dennoch blieb dieser Verein bestehen und kann nunmehr auf 71 Jahre zurückblicken, die sicherlich auch nicht immer "ohne" waren. Aber dennoch herrscht ein sehr harmonisches Vereinsleben, welches z.B. durch die alljährlichen Hegefischen, Versammlungen und letztendlich der Anglerparty geprägt wird.

Von den ehemals 12 Mitgliedern ist der Verein bis zur heutigen Zeit zu einer stattlichen "Größe" von weit mehr als 296 Mitgliedern gewachsen.

Autor
Helge Hoffmann